Hab mich am vergangenen Sonntag mit Birte und ihrem Kumpel per Flieger auf den Weg nach Shenzhen gemacht, um dort die zahlreichen rotzenden und stinkenden Chinesen fuer knapp 4 Tage hinter mich zu lassen und den durch britisch-koloniale Einfluesse gepraegten „zivilisierteren“ Teil Chinas (= Hongkong, Anm.d.Red.) zu besuchen. Dazu dann vom Frieren um die Null Grad in Peking ins Schwitzen bei schwuelen 20 Grad in Hongkong. Die Stadt war denn auch echt der Hammer ... neben der absolut beeindruckenden und zum Teil erdrueckenden Architektur u.a. ein absolutes Shopping-Paradies. Haben unserer winziges Hostelzimmer (hatte ja nen 3-Bett-Zimmer gebucht, waren denn aber nur 2 Betten drin, von dem eines wohl nen Doppelbett sein sollte ...) auf Hongkong Island bezogen ... Leider war es die gesamte Zeit ziemlich diesig, so dass wir vom ca. 500m hohen Peak aus lediglich die Hand vor Augen sehen konnten. Die absoluten Highlights waren daher das Neujahrsfeuerwerk (am 18.02. war hier Chinese New Year ... sind nun im Jahr des Schweines, welches ein ganz besonders Gutes sein soll ... daher wird die Geburtenrate in China wohl auch in die Hoehe schnellen ... by the way sei allen 79’er Jahrgaengen hiermit gesagt, dass wir mit dem Jahr des Schafes eher ins Klo gegriffen haben ... naja, hat uns bisher ja auch nicht gestoert ...) und der Toern mit der Dschunke zwischen Festland und Hongkong Island – insbesondere fuer meine beiden gebuertigen Rostocker Mitreisenden, bei denen bei der Brise in der Nase Heimatgefuehle hochkamen. Achja, und dann fuer Birte natuerlich noch der Nuttenclub, in dem wir an 2 von 3 Abenden gelandet sind ... dort gab’s eine klasse Frauenquote (leider um die 90% der Frauen Professionelle) – zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass die Musik echt gut war. Nur hat das nicht ueber mein persoenliches Unwohlgefuehl hinweggeholfen ... war halt eine Athmosphaere wie ich sie mir im Rotlichviertel Bangkog’s vorstelle ... Das Nachtleben ist in Hongkong von den Preisen eher britisch denn chinesisch ... haben uns denn auch in den zahlreichen 7Eleven Shops mit Drinks am Abend eingedeckt ...
Nachdem unser Rueckflug aufgrund Nebels in Peking ein 7h-delay hatte, sind wir um 5h nachts in unserem Appartment ankommend am darauffolgenden Tag ziemlich muede durch Peking geschlendert. Komme ja so eher kaum zum Sightseeing in Peking, so dass ich die Tour durch die Stadt trotzdessen genossen habe ... Hatten auch fuer Peking untypisch gute Sicht.
Nun sitzt ich mit absolutem Schlafdefizit am Sonntag wieder im Buero vor meinen Exceltabellen und weiss nicht ob ich mich mehr darauf konzentrieren soll meine Formeln zu optimieren oder mit meiner Stirn nicht auf die Tastatur zu knallen. Optimal so muede in eine 6-Tage-Woche zu starten L ... freu mich jetzt schon auf’s naechste WE ... gaehn ...
>>> pics via ...


1 Kommentar:
Hey Tommy! Pics look great! I can't really understand anything, but I get the feeling of excitement. Hope all is well, take care buddy.
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